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Rasierpinsel & Schalen

Beim Rasierpinsel handelt es sich meist um einen dicken, kurzstieligen Pinsel zum Herstellen und Auftragen von Rasierschaum für die Nassrasur. Um Rasierschaum zu erzeugen, muss die Rasierseife oder Rasiercreme entweder vor dem Auftragen in einer Rasierschale aufgeschlagen oder direkt im Gesicht aufgeschäumt werden. Für die Herstellung von Rasierpinseln wird zumeist Dachshaar verwendet, wobei das feine Silberspitzen-Dachshaar die beste Qualität besitzt. Darüber hinaus sind aber auch Rasierpinsel mit Schweineborsten, Rosshaar oder synthetischen Fasern im Handel erhältlich. Griffe werden heute hauptsächlich aus Kunststoffen gefertigt, außerdem auch aus Holz oder Metall. Der Trend wieder zur klassischen Rasur ist kaum zu übersehen und so wächst auch das Angebot an vielfältigen Utensilien.

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Fantasia Rasierpinsel Rein Dachs schwarzer Kunststoffgriff Ø 21 mm 10,5 cm

inkl. MwSt.

Artikelbild - 45070
Barbury´s Garibaldi Porzellan Rasiernapf Schwarz
49,35 €

inkl. MwSt.

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Fantasia Rasierpinsel Rein Dachs brauner Kunststoffgriff Ø 21 mm 10,5 cm

inkl. MwSt.

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Rasierpinsel & Schalen

Die klassische Nassrasur, die viele nur noch aus alten Filmen kennen, erfreut sich wieder großer Nachfrage. Der Retro-Trend ist hier im vollen Gange und die beliebten Barbershops befeuern diese Tendenz noch.
Neben einem guten Rasiermesser benötigt man natürlich Rasierschaum. Den perfekten Schaum erhält man mit Hilfe von Rasierpinsel und Rasierschale.

Der Rasierpinsel

Für eine klassische und professionelle Nassrasur ist er nicht wegzudenken, der Rasierpinsel. Für das Pinselhaar und den Griff werden unterschiedliche Materialien genutzt. Die Haare des Rasierpinsels bestehen meist entweder aus Dachshaar, Wildschweinborsten oder Kunsthaar. Es gibt auch Modelle mit synthetischem Dachshaar Imitat. Das Material, aus welchem der Griff besteht, kann ebenso vielfältig sein, meist werden Kunststoff, Holz oder Harz genutzt.
Neben den unterschiedlichen Erscheinungsformen kommen die meist sehr ansprechend ausschauenden Pinsel auch in unterschiedlichen Größen daher.

Worin liegt der Unterschied der verschiedenen Pinselhaare?

Rasierpinsel aus Kunsthaar sind heutzutage kaum noch von Echthaarpinseln zu unterscheiden. Das Dachshaar Imitat ist hier besonders beliebt. Sie bieten eine gute und tierfreundliche Alternative, sind häufig auch länger haltbar und pflegeleicht.

Der Rasierpinsel aus den Borsten vom Wildschwein charakterisiert sich durch etwas festere Borsten, die beim Auftragen der Rasiercreme für eine leichte und angenehme Massage sorgen. Zudem befreien die festen Wildschweinborsten das Gesicht von trockenen Hautschüppchen und richten die Barthaare auf, was eine sehr gründliche Rasur ermöglicht. Vor allem beim Aufschäumen von harter Rasierseife sind diese Rasierpinsel hilfreich.
Sobald der Rasierpinsel mit Wildschweinborsten aber einmal "gebrochen" wurde, beginnen die Enden der Spitzen sich zu spalten, was sie sehr viel feiner macht und den Pinsel dadurch deutlich weicher. Ein solcher Rasierpinsel lässt sich dann vom Gefühl her mit einem Dachshaarpinsel niedrigerer Klasse vergleichen.

Dachshaar Rasierpinsel sind feiner und weicher auf dem Gesicht. Der Schaum lässt sich mit diesen Rasierpinseln gut aufnehmen und auf dem Gesicht verteilen. Es gibt beim Dachshaar drei verschiedene Qualitätsstufen.


Stockhaar:
Hierbei handelt es sich um die Einstiegsklasse beim Dachshaar Rasierpinsel. Stockhaar aus dem Unterfell des Dachses besitzt eine gleichbleibende Strukturierung und zeichnet sich meist durch seine dunkle Färbung aus. Es wird aus dem dunklen Bauchfell des Dachses gewonnen, welches praktisch immer zur Verfügung steht. Das Stockhaar ist robust, aber weicher und angenehmer auf der haut als zum Beispiel Schweineborsten.

Zupfhaar:
Beim Zupfhaar spricht man von der Mittelklasse bei Dachshaar. Dieses wird meist vom Rücken des Dachses gewonnen und seine Faser verjüngt sich zur Spitze hin. Es ist sehr elastisch und für jeden Haut- und Seifentyp geeignet.

Silberspitz Dachshaar (Silvertip)
Das Siberspitz Dachshaar bildet die Oberklasse der Pinsel aus Dachshaar. Die feinen und spitzen Enden des Winterfells sind meist erkennbar an der Silberspitze. Da es nur im Winterfell des Dachses zu finden ist, ist es dementsprechend auch seltener zu finden. Die Silberspitze ist absolut sanft auf der Haut und verteilt die Seife noch feiner zwischen den Bartstoppeln. Deshalb sind diese Pinsel auch besonders bei empfindlicher Haut zu empfehlen, ihr weiches Haar bereitet die Gesichtshaut optimal auf die Rasur vor.

Welche Größe und Form gibt es bei Rasierpinseln?

Der Ort, wo das Pinselhaar in den Griff fasst, wird als "Knoten" bezeichnet. Die Höhe des Haares und die Breite der Basis der Haare, wo sie in den Griff gefasst sind (auch Knotendurchmesser) sind von Bedeutung. Es gibt ganz grob drei Größen von Rasierpinseln.
Klein mit einem Knotendurchmesser von unter 20 mm, mittel mit 20 bis 24 mm und groß mit über 24 mm. Hier kommt es ganz auf die persönliche Vorliebe an. Möchte Mann lieber die Präzision eines kleinen Pinsels oder das vollere, Gesicht umhüllende Gefühl eines großen Pinsels? Eine gute Balance bietet vermutlich ein mittelgroßes Modell.
Das Haar des Rasierpinsels ist meist fächerförmig oder birnenförmig. Fächerförmige Pinsel scheinen etwas mehr Schaum als die birnenförmigen aufnehmen und verteilen zu können. Dafür neigen die birnenförmigen Pinsel dazu, weniger schlaff und präziser zu sein.
Auch beim Griff kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an. Wichtig ist, dass der Griff gut in der Hand liegt, damit man die Rasierseife leicht aufschäumen und den Schaum gleichmäßig und präzise im Gesicht verteilen kann.

Die Rasierschale

Neben einem guten Rasierpinsel darf natürlich die Rasierschale, auch Shaving Bowl, zur formvollendeten Rasur nicht fehlen. Ihr kommen verschiedene Aufgaben zu. Zum einen dient die Rasierschale natürlich dazu, den Rasierschaum sauber und perfekt aufzuschlagen. Aber auch zur gründlichen Reinigung des Rasierpinsels kann sie hilfreich sein. Hierzu einfach den Pinsel in einer mit sauberem Wasser befüllten Schale gründlich säubern.
Bei der Auswahl der Rasierschale spielen zwei Faktoren eine große Rolle: Material und Größe.
Bei der Größe haben sich Rasierschalen mit einem Durchmesser von 8 bis 12 cm und einer Höhe von 4 bis 8 cm als praktisch erwiesen. Ist die Schale zu klein, lässt sich der Schaum schwer aufschlagen oder quillt aus der Rasierschale. Zu große Rasierschalen erweisen sich wiederum als eher unhandlich.
Meistens bestehen Rasierschalen aus Edelstahl oder hochwertigem Porzellan.
Edelstahl-Rasierschalen sind leichter und robuster, sie lassen sich deshalb in Kombination mit einem Reise-Rasierpinsel und einer Rasierseifenschale oder -box praktisch mit auf Reisen nehmen.
Porzellan Rasierschalen kommen in den unterschiedlichsten Formen und Farben daher, manche besitzen auch einen Griff. Porzellan Schalen sind manchmal auch in zwei Bereiche unterteilt, die tiefe Seite zum Aufschlagen der Rasierseife und die andere Hälfte bietet einen sicheren Platz für den Rasierpinsel.

Um Rasierschaum zu erstellen, gibt man die Rasierseife in die Rasierschale. Die Borsten des Rasierpinsels werden unter lauwarmem Wasser eingeweicht und dann kreist man mit dem Pinsel in der Schale über die Seife, um den Schaum anzurühren. Hat der Rasierschaum die gewünschte Konsistenz, wird er aufgetragen.